Spotlight on! Das schönste Dankeschön.

von K. Kurth

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Spotlight on! Wenn Danke mehr ist als ein Wort.

Im Reisebüro geht es um viel mehr als nur um Flüge, Hotels und Reisepläne. Es geht um Vertrauen, um Vorfreude – und manchmal auch um echte Herzensmomente. Denn wer mit Leidenschaft berät, Wünsche möglich macht und selbst in turbulenten Zeiten für seine KundInnen da ist, erlebt immer wieder kleine Gesten, die zeigen: Das alles wird gesehen und geschätzt.

Mal sind es liebe Worte nach der Rückkehr aus dem Urlaub, mal eine Postkarte aus der Ferne, ein kleines Geschenk oder eine überraschende Geste zwischendurch. Momente, die bleiben – weil sie zeigen, wie viel eure Arbeit für andere Menschen bedeutet.

In unserer Blogreihe „Spotlight on!“ rücken wir genau diese besonderen Augenblicke ins Licht. ReiseexpertInnen aus unseren Büros erzählen von den schönsten Dankeschöns, die sie jemals von ihren KundInnen erhalten haben – berührend, überraschend und manchmal auch einfach wunderbar herzlich.

Unten lest ihr Antworten auf die Frage: „Was war das schönste Dankeschön, das Du je von Deinen KundInnen bekommen hast?“

Viel Spaß beim Lesen – und vielleicht erinnert ihr euch dabei auch an euren eigenen besonderen Moment.

„Langjährige Stammkunden, die mir in der Coronazeit zu der stornierten Reise die Provision, die mir entgangen ist, an einem schönen Blütenstämmchen in kleine Scheine (10,– Euro, 20,– Euro) befestigt haben und mir gedankt haben für meinen Einsatz. Und das waren fast 200,– Euro, das fand ich ganz toll.

Oder aber mir mit dem Rad frisch gebackenen Pflaumenkuchen gebracht haben und die Sahne dazu im Schälchen 😊 Das war süß.

Überhaupt, wenn Kunden zurück aus dem Urlaub kommen und sich so sehr freuen, dass alles gut geklappt hat und sie zufrieden waren.
Das freut einen sehr.“
   
Kerstin Seewald-Martin, Reisen Seewald

„Eine Einladung zur Geburtstagsfeier, aus der eine langjährige Freundschaft entstanden ist.“

Frank Trabert, Reisebüro Weitmar Nonn

„Das witzigste Mitbringsel war Sand aus der Südsee… ich habe damals Sand von überall mitgebracht und in Gläsern zuhause aufgestellt. Ich hatte ein Ehepaar in die Südsee gebucht, mit verschiedenen Inseln usw. Beim Unterlagen rausgeben, habe ich gefragt, ob sie mir eventuell von der einen oder anderen Insel etwas Sand mitbringen könnte, da ich selbst wahrscheinlich niemals dahin kommen würde. Als sie wieder da waren, hat die Kundin berichtet, es wäre großartig gewesen und sie hatte mir dann auch Sand mitgebracht. Auf einem Beutel stand: NICHT ÖFFNEN! Da sind noch Sandflöhe drin 😊😊😊“

L. Wenselowski, CPS REISEN, Mülheim an der Ruhr

„Für mich persönlich das schönste Dankeschön von Kunden war ein Allerlei an Schokolade aus dem Ruhrpott. Es waren ganz außergewöhnliche Leckereien, die man so nicht kennt.“

Sabrina Langer, Reisebüro Timmermann

„Wir freuen uns eigentlich immer sehr über Blumen und Schokolade und bekommen auch so einiges von den Kunden. Am meisten habe ich mich gefreut, als eine Kundin, die dann nach Beratung doch im Internet gebucht hat, nach dem Urlaub mit Schokolade vor mir stand und sich dafür entschuldigt hat. Es war zwar kein Dankeschön, aber es blieb mir trotzdem sehr positiv in Erinnerung. Da der Urlaub nicht zu ihrer Zufriedenheit gelaufen ist, bucht sie jetzt auch nur noch über uns.“

Tanja Zorembski, Reisebüro Am Kölner Tor

„Plätzchen für Service (check-in), Wein, Whisky, Pesto, Gutscheine für großartige Urlaubsreisen und Beratung.“

Manni, Reisestudio Holzwickede

„Es kam eine Kundin in unser Reisebüro mit dem Wunsch, eine Bali-Rundreise zu buchen. Sie war sehr verärgert und aufgewühlt, da sie zuvor schon in mehreren Reisebüros gewesen ist, wo sie von den Beratungen und Bemühungen der Mitarbeiter enttäuscht war. Wortwörtlich sagte sie: „Ich möchte doch einfach nur eine Reise buchen und bin bereit dafür auch ein gewisses Budget auszugeben, aber anscheinend interessiert das niemanden.“ Dann habe ich mich ihrer angenommen und eine Rundreise mit anschließendem Badeaufenthalt zur Erholung ausgearbeitet. Die Buchung erfolgte und die Kundin trat die Reise an. Nach ihrer Rückkehr besuchte sie mich im Büro und übergab mir einen liebevoll gestalteten Korb mit vielen Köstlichkeiten und Nervennahrung aus einem Bioladen. Sie bedankte sich für die tolle Betreuung und die wundervolle Reise. Ihr war die Begeisterung anzusehen. Das war ein richtig schöner Moment.“

N.K., Reisebüro Müller GmbH

„Ich habe schon einige Dankeschön Geschenke erhalten, ob Blumen, Süßigkeiten oder sehr nette Worte von Kunden, da sie sich gut beraten fühlen oder bei Komplikationen immer eine schnelle Hilfe von uns erhalten.“

I.K., PASS - REISEBÜRO

„Das Schönste ist schwierig. Vielleicht die Kundin, die (obwohl sie wenig Geld hat) jedes Mal ein paar Euro Trinkgeld gibt für ein Eis. Oder der riesige Präsentkorb, der einmal von Stammkunden eingetroffen ist per Post als Dank für die Urlaubsrettung.“

V. Gietzen, Reisebüro Ritz

„Wir freuen uns immer sehr, viele Kunden kommen mit „Nervennahrung“ rein und bedanken sich so für die Beratung und Betreuung.

Sehr habe ich mich aber über meinen Kunden gefreut, der nach seinem schönen Urlaub auf einmal mit einem Blumenstrauß da war und sich herzlichst bei mir bedankt hat.
Er ist schon sehr lang Kunde bei uns, war immer sehr reserviert und hat auch einiges vorausgesetzt, was wir für ihn machen. Er hatte sich vorher nie bedankt oder ähnliches.
Dann stand er auf einmal im Büro mit diesen Blumen, das hat mich doch sehr berührt, dass ihm unsere Arbeit doch nicht so selbstverständlich erscheint.“

Tanja Moldenhauer, Reisebüro Am Kölner Tor

„Vor Jahren hatte ich einen Kunden, der die Route 66 mit dem Motorrad gemacht hat. Da alles so super geklappt hat, wollte er sich mit einer Motorrad Tour in Deutschland bedanken. Das habe ich abgelehnt. Er wollte sich aber unbedingt bedanken und lud mich zu einer Trike Tour hier in Deutschland ein. Das habe ich dann sehr gern angenommen.“

Willi Steinhauer, Hammerath-Reisen

„Zur Pandemiezeit, als wir unser Büro für den Publikumsverkehr geschlossen halten mussten, schenkte uns ein langjähriger Stammkunde zur Weihnachtszeit zum Trost ( und Durchhalten ) ein Abendessen mit Gans, Rotkohl und Knödel. Er ließ das Essen vom benachbarten Restaurant zum Büro kommen und wir genossen mit dem Kunden zusammen bei Kerzenschein die tolle Atmosphäre.“

Martin Nonn, Reisebüro Weitmar Nonn GmbH

„Es war kein klassisches Dankeschön, sondern ein Augenblick, der alles sagte. Wir hatten zwei Jahre lang auf einen Traum hingearbeitet, immer wieder darüber gesprochen, geträumt, Rundreisen ins Blickfeld genommen. Dann wurden Flüge und Programme endlich buchbar. Wir setzten uns bei Kaffee und Kuchen zusammen, beraten, besprachen, und am Ende buchten wir. Das Strahlen in ihren Augen war schon Dankeschön genug, doch als sie aufstand, das Büro verließ und die Treppe hinuntersprang, mit einem lauten, überschwänglichen Jubelschrei, fühlte ich mich genauso glücklich. Mehr Dankeschön gibt es nicht. Genau in diesen Momenten weiß ich, wir haben einen wunderbaren Job.“

Marcella Schulz-Lorenz, Reisebüro Timmermann

„Ich habe Kunden, die letztes Jahr ihre erste Fernreise gemacht haben. Die Reise ging nach Botswana. Während der Reise wurde ich schon mit vielen Fotos versorgt und nach der Reise kamen die Kunden extra zu mir in Büro, um sich persönlich zu bedanken. Sie wohnen knapp 200 km entfernt.“

Lena Kreot, ReiseClub Dortmund

 

„Das Dankeschön mit Serienproduktion: Eine meiner langjährigsten Stammkundinnen hat eine ganz besondere Art, „Danke“ zu sagen. Während andere vielleicht eine Flasche Wein oder Pralinen verschenken, startet sie jedes Jahr zur Weihnachtszeit ihre ganz persönliche Kreativwerkstatt. Und dann passiert es: Ich bekomme nicht eine selbstgebastelte Weihnachtskarte.
Nicht zwei. Sondern gleich zehn! Liebevoll gestaltet, mit Glitzer, Sternen, manchmal mit kleinen aufgeklebten Details – jede einzelne ein kleines Kunstwerk. Und immer mit ein paar persönlichen Zeilen, die mir zeigen, wie sehr sie unsere gemeinsame Reiseplanung schätzt. Das Beste daran? Ich werde offiziell zur Weiterverteilungsstelle. Meine Familie freut sich inzwischen jedes Jahr auf „die Karten von meiner Kundin“. Und ich darf erklären, dass ich dieses Mal wirklich nichts gebastelt habe. Es ist ein Dankeschön, das mich nicht nur selbst erreicht, sondern gleich meinen ganzen Familien-Weihnachtskartenbestand rettet. Und jedes Jahr denke ich: Wenn Wertschätzung in Serie geht, dann bitte genau so.“

Julia Fer, ReiseClub Dortmund

„Kunden, die eine Rundreise durch Namibia gemacht haben, kamen zurück und die Frau sagte mit Tränen in den Augen, dass sich all Ihre Kindheitsräume wie Tiere in freier Wildbahn, Sternschnuppen und Sternenhimmel mit Milchstraße, endlose Weiten und Ruhe, erfüllt haben in 14 Tagen und Sie unglaublich dankbar war für dieses Erlebnis.“

Julia Huber, ReiseClub Dortmund

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